Ein DSL Vergleich listet die besten DSL Tarife auf – oft sortiert nach bestimmten Kriterien. In der Regel wird hier nach DSL Geschwindigkeit und Tarifart unterschieden. Die derzeit erhältlichen DSL Bandbreiten reichen von DSL 2000 über DSL 6000 bis hin zu DSL 16000. Bei den Tarifen dominiert die DSL Flatrate. Zeit- und Volumentarife sind fast vom Markt verschwunden.
Dank moderner Glasfaserleitungen sind aber auch Bandbreiten bis zu 50 Megabit pro Sekunde möglich: Immer mehr Internetanbieter haben diese schnellen VDSL-Anschlüsse in ihrem Tarif-Portfolio. Da lohnt ein genauerer Blick auf das eigene Nutzungsverhalten, um im DSL Vergleich die persönlich ideale Kombination aus verfügbarer und benötigter Geschwindigkeit, Preis und Service zu finden.
Der "kleine" DSL 2000 Anschluss verschwindet zwar zunehmend aus den Angebotslisten der DSL Anbieter. Er eignet sich jedoch immer noch besonders für Wenigsurfer, die nur ab und zu ihre E-Mails checken, Bahntickets online buchen, Chatten oder Nachrichtenseiten lesen. Vorteil von DSL 2000: Die monatliche Grundgebühr ist vergleichsweise niedrig. Nachteil: Inhalte und Anwendungen, die auf eine schnelle Datenübertragung angewiesen sind, können mit DSL 2000 nicht abgerufen werden. So ist etwa das Fernsehen über Internet (IP TV) oder das Anschauen von Videos per Streaming-Technologie nicht möglich. Auch das Telefonieren per Voice over IP kann sich als Unmöglichkeit erweisen, wenn gleichzeitig die knappe Bandbreite noch anderweitig beansprucht wird.
Der DSL 6000 Anschluss wurde bis vor kurzem noch als Anschluss für Normalsurfer vermarktet, ist mittlerweile jedoch bereits häufig als einzige Basisvariante vor DSL 16000 erhältlich. DSL 6000 verspricht keine Geschwindigkeitswunder, ist aber genug um das Internet in allen Facetten nutzen zu können. Wer auf maximale Leistung Wert legt, sollte jedoch gleich auf DSL 16000 setzen. Einige Anbieter – beispielsweise Alice – vermarkten ohnehin nur noch einen adaptiven DSL Anschluss, bei dem immer die maximal mögliche Bandbreite geschaltet wird.
Wem die einfachen DSL Geschwindigkeiten zu niedrig erscheinen, der sollte VDSL in Betracht ziehen. VDSL ist zwar bisher nur in bestimmten Großstädten und Ballungsgebieten erhältlich, bietet jedoch DSL Geschwindigkeit bis zu 50 Megabit pro Sekunde. Das VDSL Netz gehört der Deutschen Telekom und ihrer Marke T-Home. Mittlerweile besitzen allerdings auch Vodafone und 1und1 eine Lizenz zum Verkauf von VDSL Anschlüssen.